Demeter Goddess of Agriculture and Seasons
Demeter was a Greek Olympian goddess who reigned over crops, harvests, family, and fertility. She was closely connected with her daughter Persephone.. Demeter, the middle daughter of Cronus and Rhea, was the Ancient Greek goddess of grain and agriculture, one of the original Twelve Olympians. Her grief over her daughter Persephone – who has to spend one-third of the year with her husband Hades in the Underworld – is the reason why there is winter; her joy when she gets her back coincides with the fertile spring and summer months. Demeter.
Demeter (altgriechisch Δημήτηρ, Δήμητρα, Δηώ Dēmḗtēr, Dḗmētra, Dēṓ) ist in der griechischen Mythologie eine Muttergöttin aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum. Sie gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten, den Olympioi, und ist zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Ackerbaus, der Ernte, des Getreides und der Saat. Demeters römischer Göttername ist Ceres.
Etymologie und Beinamen
Die Herleitung des Namens Demeter oder Damater (auch Dōmater) ist nicht gesichert. Während der zweite Namensbestandteil μήτηρ mḗtēr, deutsch ‚Mutter‘, problemlos hergeleitet werden kann, erlaubt das erste Glied De- verschiedene Ansätze. Am weitesten verbreitet ist die Herleitung aus dem griechischen γῆ gḗ, deutsch ‚Erde‘, wobei Δῆ Dḗ dem nachgewiesenen dorischen δᾶ dá, deutsch ‚Erde‘ entsprechen und eine lautliche Variante darstellen würde. Eine andere Etymologie führt den Namen auf eine Form *Δησμάτηρ Dēsmátēr (von indogermanisch *dṃs-, dem Genitiv zu *dem- „Haus“) „Mutter des Hauses“ zurück. Eine weitere, spätantik belegte Deutung bezieht sich auf ein Wort für Getreide im ersten Wortteil (kretisch dēaí, „Gerste“).
Weitere Namen und Titel von Demeter waren „Despoina“ (Gebieterin), „Daeira“ (Göttin), „Chloe“ (Die Grünende), „Gerstenmutter“, „Weise der Erde“, „Weise des Meeres“ und „Überfluss“.
Mythos
Abstammung und Nachkommen
Demeter ist die Tochter der Titanen Kronos und Rhea und damit die Schwester von Hestia, Poseidon, Zeus, Hera und Hades. Mit Zeus hatte sie die Tochter Persephone, mit ihrem Geliebten Iasion den Sohn Plutos, die Personifizierung des Reichtums. Hyginus nennt Philomelos als Zwilling des Plutos, und Diodor erwähnt neben Plutos noch Korybas und Eubouleus. Mit Poseidon ist sie in der Bibliotheke des Apollodor Mutter des Arion, bei Kallimachos Mutter der Despoina und bei Pausanias Mutter von beiden.
Demeter soll den Heros Triptolemos von Eleusis in die Welt geschickt haben, damit er die Kunst des Ackerbaus verbreitet.
Raub der Persephone
Hades wünschte sich eine Frau. Als Demeters Tochter Persephone, die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit, draußen auf einer Wiese Narzissen pflückte, tauchte Hades aus dem Boden auf und entführte sie in die Unterwelt. Demeter trauerte um ihre Tochter und suchte sie überall, konnte sie jedoch nirgends finden. Sie war so traurig, dass sie den Pflanzen zu wachsen verbot, den Bäumen, Früchte zu tragen, und den Tieren, sich zu vermehren. Als die Menschen anfingen zu sterben, befahl der Göttervater Zeus seinem Sohn Hermes, dem Götterboten, Hades zu zwingen, Persephone freizulassen. Persephone jedoch hatte schon in der Unterwelt einen Teil von einem Granatapfel gegessen, deshalb musste sie nach dem Gesetz in der Unterwelt bleiben. Da Demeter ihre Tochter aber unbedingt zurückwollte, entschied Hermes: In dem Granatapfel waren 12 Kerne, Persephone aß 4 davon. Also sollte sie 4 Monate jeden Jahres in der Unterwelt als Königin über die Toten herrschen und die restliche Zeit mit ihrer Mutter auf der Erde verbringen.
Darstellungen
Demeters Hauptattribute sind die Weizenähre und der Mohn. Sie wurde auch zusammen mit Blumen, Früchten und Samen dargestellt, oft mit einer Mohnblume. Ihre Tiere sind das Schwein und der Delphin, auf denen sie reitet. Auch die Biene war Demeter zugeordnet.
Das älteste bisher gefundene Standbild der Demeter stammt aus der Schwarzen Höhle (Mavrospelya) in Phigalia (Arkadien). Sie wird dort mit einem schwarzen Mantel und einem Pferdekopf dargestellt, gorgonische Schlangen umwinden den Kopf. Die Göttin wird von einem Delphin und einer Taube begleitet. In Mykene war der Demeter-Kult bereits im 13. Jahrhundert v. Chr. bekannt.
In der Kunst sieht man, dass Demeter eng mit ihrer Tochter Persephone und deren Gatten Hades (der Demeters Bruder ist) verbunden ist. Alle drei Gottheiten stehen für Fruchtbarkeit und werden dementsprechend oft mit Getreideähren dargestellt. Reliefs und Vasen zeigen häufig die Rückkehr der Persephone aus der Unterwelt oder wiederum deren Abstieg.
Ein bekanntes Relief ist das eleusinische Weihrelief, das Demeter und Persephone mit einem jungen Mysten zeigt.
Auch auf den Rückseiten römischer Münzen wurde Demeter häufig abgebildet. Dies gilt insbesondere für Tetradrachmen aus Alexandria, von wo ein Großteil der Getreideexporte nach Rom organisiert wurde.
Kult
Die wichtigste Kultstätte der Demeter befand sich in Eleusis, wo auch ein Eingang zur Unterwelt (dem Hades) angenommen wurde. Die eleusinischen Mysterien fanden alljährlich zu Ehren Demeters statt. Mit der Verbreitung des Christentums verlor der Kult von Eleusis an Ansehen. Nach dem Versuch des Kaisers Iulianus Apostata, die Mysterien wiederzubeleben, ließ Kaiser Theodosius I. den Tempel 392 schließen. Vier Jahre später wurde der Tempel von Eleusis durch die Westgoten unter Alarich I. zerstört.
Auf dem Gelände des Demeterheiligtums in Patras wurde später eine Kirche errichtet.
Über ganz Griechenland gab es ein drei Tage dauerndes Fest zu Ehren der Demeter, die Thesmophorien.
Rezeption
Demeter gilt als besonders deutliche Ausprägung des Mutterarchetyps im Sinne der Analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs.
Demeter als Namensgeberin
Demeter ist die Namensgeberin
- des anthroposophischen Bio-Anbauverbandes Demeter
- des Software-Entwurfsmusters Gesetz von Demeter
- des Segelschiffs, mit dem Dracula, in Bram Stokers gleichnamigem Roman, von Rumänien nach England gelangt
Siehe auch
- Demetertempel
- Chthonische Götter
Literatur
- Pamela Berger: The Goddess Obscured. Transformations of the Grain Protectress from Goddess to Saint. Beacon Press, Boston 1985, ISBN 0-8070-6722-9.
- Luigi Beschi: Demeter. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band IV, Zürich/München 1988, S. 844–892.
- Leo Bloch: Kora und Demeter. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 1284–1379 (Digitalisat).
- Allaire Chandor Brumfield: The Attic festivals of Demeter and their relation to the agricultural year. Arno Press, New York 1981, ISBN 0-405-14031-2.
- Eric P. Hamp: The Name of Demeter. In: Minos: Revista de filología egea. Nr. 9. Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, 1968, ISSN 0544-3733, S. 198–204 (englisch, Online, Postscript [abgerufen am 14. Februar 2014]).
- Valentia Hinz: Der Kult von Demeter und Kore auf Sizilien und in der Magna Graecia. Reichert, Wiesbaden 1998, ISBN 3-89500-052-3.
- Aynur-Michèle-Sara Karatas: The sanctuaries and cults of Demeter in Asia Minor and the islands off its western coast. Archaeopress, Oxford 2026, ISBN 9781805832690.
- Christian Moser: Demeter. In: Maria Moog-Grünewald (Hrsg.): Mythenrezeption. Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band 5). Metzler, Stuttgart/Weimar 2008, ISBN 978-3-476-02032-1, S. 212–215.
Weblinks
- Literatur über Demeter im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Datensatz „Demeter“ im Mythoskop, dem Webportal zu antiken Mythen
- Demeter im Theoi Project
- Titel der Demeter
- Stephanie Pappas: Athenian ‘Snake Goddess’ gets new identity. News Network Archaeology, 8. Januar 2013, abgerufen am 27. Januar 2013 (englisch).
Einzelnachweise
Demeter Goddess Drawings Demeter Greek Goddess Of Agriculture,
Demeter Goddess
Demeter Greek Goddess Of Harvest, Agriculture, And Fertility
Demeter Wikipedia
Demeter Деметра богиня, Артемида богиня, Греческие боги
Demeter Goddess of the Harvest, Keeper of Sacred Cycles HubPages
Stephanie Hirschbrich Demeter Goddess of the Harvest
Demeter Goddess of Harvest AncientPedia
Demeter Goddess Of Agriculture Demeter Ceres Greek Roman Olympian
Demeter Greek Harvest Goddess Mythology Vault
The Wives of Zeus Children, Myths, and Power
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Demeter The Goddess of Harvest and Agriculture
Demeter, daughter of Chronos, mother of Persephone, and sister of Hera, may not be one of the better-known Greek gods and goddesses, but she is one of the most important. A member of the original twelve Olympians, she played a central role in the creation of seasons. Demeter was worshiped well before many of the other Greek gods and was the key figure of many female-only cults and festivals.. Demeter, in Greek religion, daughter of the deities Cronus and Rhea, sister and consort of Zeus (the king of the gods) and goddess of agriculture. In one legend her daughter Persephone is carried off by Hades, the god of the underworld. Demeter’s distress diverts her attention from the harvest and causes a famine.